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Start der Wintersaison am 3. Dezember.
Dolomiten Höhenweg Nr. 2

Von Brixen Plose bis nach Feltre

Der Dolomiten Höhenweg Nr. 2 ist eine der schönsten und meist begangensten Alpenüberquerungen. 185 km lang, 14-15 Tage unterwegs. Brixen liegt direkt an der Verbindungslinie Brenner Verona und ist somit bequem mit öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln erreichbar. Brixen, die älteste Stadt Tirols steht ganz im Zeichen ihres barocken Doms, der Lauben und dieses Zaubers, der durch die einzigartige Mischung der alpinen und mediterranen Kultur entsteht.

Brixen das Tor zu den Dolomiten

Brixen ist aber auch „Das Tor zu den Dolomiten”. Hier nämlich startet der Dolomiten Höhenweg Nr. 2, der 185km weiter südlich im Städtchen Feltre endet. Dabei durchquert der Wanderer zehn Gebirgsgruppen (Plose, Peitlerkofel, Geisler, Puez, Sella, Padon, Marmolada, Bocche, Pala und Feltriner Alpen) und bietet grandiose Aussichten. Für die gesamte Wanderung ist mit 12 – 15 Tagen zu rechnen.

Hier gibt’s einen virtuellen Vorgeschmack auf die gesamte Wanderung.

Tag 1: Plose

Von Brixen aus fährt ein Bus im Stundentakt bis zur Talstation der Kabinenbahn Plose (7km). Diese bringt sie dann auf 2050 m Meereshöhe, von wo aus Sie zu Ihrem erstem Quartier aufbrechen. Sie können die 1500 Höhenmeter von Brixen hoch auch zu Fuß bewältigen. Folgen Sie der Markierung 6 bis zur Plosehütte bzw. 4-5 und dann ab St. Andrä Mark. 17 bis zur Bergstation der Kabinenbahn.

Der 360 Grad Rundumblick und der herrliche Ausblick auf die Dolomiten sowie das Ziel des nächsten Tages lassen das Herz jedes Wanderers höher schlagen. Auf der Plose gibt es Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geschmack. Ein Klassiker ist natürlich die Plosehütte. Dieses Schutzhaus des italienischen Alpenvereins CAI auf 2.445 m.ü.d.M. Es stehen Bettenzimmer sowie Lagerplätze zur Verfügung.

Weiter Wandern: Von hier über die Lüsnerscharte und der dreieckigen Markierung mit der 2 in der Mitte bis zur Peitlerkofelscharte (4-5 Stunden). Wie es weiter geht, siehe unten.

Sie können aber auch in der Rossalm übernachten, einem Almgasthof mit wenigen Zimmern, aber hohen Komfort und Almenwellness. Weiter Wandern: Von hier über den Dolomiten Panoramaweg (Nr. 14) bis zur Schnittstelle mit der Wegmarkierung Nr. 2, dann weiter bis zur Peitlerschafte (4-5 Stunden). Wie es weiter geht, siehe unten.

Oder Sie entscheiden sich für das Berghotel Schlemmer. Ein traditionelles Berghotel mit 27 Zimmern und herrlichem Ausblick. Weiter Wandern: auf Wegmarkierung Nr. 8 weiter bis zur Schnittstelle mit der Wegmarkierung Nr. 2

Die folgenden Tage

Ganz am Anfang der Tour steht der Peitlerkofel auf dem Programm. Gipfel, Umrundung oder nur die Scharte – die Wahl bleibt den Wanderern überlassen. Das Tagesziel heißt jedenfalls Schlüterhütte. Im folgenden sind die weiteren Etappen aufgelistet.

3. Etappe von der Schlüterhütte weglos zum Bronsoi Nordfuß und Bronsoi Joach, weiter zum Kreuzjoch, Forc de la Roa zur Sella Nivea und zur Puezhütte 15 km, 6 Stunden Gehzeit
4. Etappe von der Puezhütte über das Val Settus ins Sellamassiv zur Piscchaduhütte, bekannt auch als  “Franco Cavazza” Hütte am Pisciadù 10 km, 5 Stunden Gehzeit
5. Etappe von der Pisciadù Hütte zur Castiglioni Hütte an der Marmolada 19 km, 7 Stunden Gehzeit
6. Etappe von der Marmolada Hütte zum Passo San Pellegrino 9+16 km, 2+5 Stunden Gehzeit
7. Etappe vom Passo di San Pellegrino zur Berghütte Rifugio Volpi am Mulàz 14 km, 7 Stunden Gehzeit
8. Etappe vom Rifugio Volpi bei Mulàz zum Rifugio Pedrotti bei der Rosetta 8 km, 5 Stunden Gehzeit
9. Etappe vom Rifugio Rosetta zum Rifugio Pradidàli und Rifugio Treviso 14 km, 7 Stunden Gehzeit
10. Etappe vom Rifugio Treviso zum Passo Cereda 10 km, 4,30 Stunden Gehzeit
11. Etappe vom Passo Cereda zum Biwak Feltre “Walter Bodo” und zur Hütte Rifugio Bruno Boz 14 km, 6,30 Stunden
12. Etappe vom Biwak Feltre zum Rifugio Dal Piaz 15 km, 7 Stunden Gehzeit
13. Etappe vom Rifugio Dal Piaz zur Croce d’Aune und nach Feltre 19 km, 6 Stunden Gehzeit

Der Dolomiten Höhenweg Nr. 2 erfordert ein hohes Maß an Kondition und Ausdauer. Sie sollten den Weg nicht ohne entsprechende Vorbereitung und Ausrüstung angehen.