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Plose Sommer vom 25. Mai bis 15. Oktober 2017
Dolomiten Höhenweg Nr. 2

Von Brixen Plose bis nach Feltre

Der Dolomiten Höhenweg Nr. 2 ist eine der schönsten und meist begangensten Alpenüberquerungen. 185 km lang, 14-15 Tage unterwegs. Brixen als Ausgangspunkt dieser Wanderung ist über die Verbindungslinie Brenner Verona mit öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln bequem erreichbar und steht als älteste Stadt Tirols ganz im Zeichen ihres barocken Doms, der Lauben und dieses Zaubers, der durch die einzigartige Mischung der alpinen und mediterranen Kultur entsteht.

Brixen das Tor zu den Dolomiten

Brixen –  „Das Tor zu den Dolomiten”. Hier nämlich startet der Dolomiten Höhenweg Nr. 2, der 185km weiter südlich im Städtchen Feltre endet. Dabei durchquert der Wanderer zehn Gebirgsgruppen (Plose, Peitlerkofel, Geisler, Puez, Sella, Padon, Marmolada, Bocche, Pala und Feltriner Alpen) und bietet grandiose Aussichten. Für die gesamte Wanderung ist mit 12 – 15 Tagen zu rechnen.

Hier gibt’s einen virtuellen Vorgeschmack auf die gesamte Wanderung.

Tag 1: Plose

Von Brixen aus fährt ein Bus im Stundentakt bis zur Talstation der Kabinenbahn Plose (7km). Diese bringt sie dann auf 2050 m Meereshöhe, von wo aus Sie zu Ihrem erstem Quartier aufbrechen: die Plosehütte. Sie können die Höhendistanz von Brixen hoch auch zu Fuß bewältigen. Folgen Sie der Markierung 6 bis zur Plosehütte. Alternativ können Sie auch der Markierung 4 und 4-5 und dann ab St. Andrä Mark. 17 bis zur Bergstation der Kabinenbahn folgen.

Der 360 Grad Rundumblick und der herrliche Ausblick auf die Dolomiten sowie das Ziel des nächsten Tages lassen das Herz jedes Wanderers höherschlagen. Auf der Plose gibt es Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geschmack. Der Klassiker ist natürlich die Plosehütte, Schutzhaus des italienischen Alpenvereins CAI auf 2.445 m.ü.d.M. Es stehen Bettenzimmer sowie Lagerplätze zur Verfügung. Weiter Wandern: Von der Plosehütte über die Lüsnerscharte und der dreieckigen Markierung mit der 2 in der Mitte bis zur Peitlerkofelscharte (4-5 Stunden).

Sie können aber auch in der Rossalm übernachten, einem Almgasthof mit wenigen Zimmern, aber hohen Komfort und Alpenwellness. Von hier gelangen Sie über den Dolomiten Panoramaweg (Nr. 14) bis zur Schnittstelle mit der Wegmarkierung Nr. 2, dann weiter bis zur Peitlerscharte (4-5 Stunden).

Oder Sie entscheiden sich für das Berghotel Schlemmer. Ein traditionelles Berghotel mit 27 Zimmern und herrlichem Ausblick. Weiter Wandern: auf Wegmarkierung Nr. 8 weiter bis zur Schnittstelle mit der Wegmarkierung Nr. 2

Die folgenden Tage

Ganz am Anfang der Tour steht der Peitlerkofel auf dem Programm. Gipfel, Umrundung oder nur die Scharte – die Wahl bleibt jedem Einzelnen selbst überlassen. Das Tagesziel heißt jedenfalls Schlüterhütte. Im Folgenden sind die weiteren Etappen aufgelistet.

3. Etappe von der Schlüterhütte weglos zum Bronsoi Nordfuß und Bronsoi Joach, weiter zum Kreuzjoch, Forc de la Roa zur Sella Nivea und zur Puezhütte 15 km, 6 Stunden Gehzeit
4. Etappe von der Puezhütte über das Val Settus ins Sellamassiv zur Pisciaduhütte, bekannt auch als  “Franco Cavazza” Hütte am Pisciadù 10 km, 5 Stunden Gehzeit
5. Etappe von der Pisciadù Hütte zur Castiglioni Hütte an der Marmolada 19 km, 7 Stunden Gehzeit
6. Etappe von der Marmolada Hütte zum Passo San Pellegrino 9+16 km, 2+5 Stunden Gehzeit
7. Etappe vom Passo di San Pellegrino zur Berghütte Rifugio Volpi am Mulàz 14 km, 7 Stunden Gehzeit
8. Etappe vom Rifugio Volpi bei Mulàz zum Rifugio Pedrotti bei der Rosetta 8 km, 5 Stunden Gehzeit
9. Etappe vom Rifugio Rosetta zum Rifugio Pradidàli und Rifugio Treviso 14 km, 7 Stunden Gehzeit
10. Etappe vom Rifugio Treviso zum Passo Cereda 10 km, 4,30 Stunden Gehzeit
11. Etappe vom Passo Cereda zum Biwak Feltre “Walter Bodo” und zur Hütte Rifugio Bruno Boz 14 km, 6,30 Stunden
12. Etappe vom Biwak Feltre zum Rifugio Dal Piaz 15 km, 7 Stunden Gehzeit
13. Etappe vom Rifugio Dal Piaz zur Croce d’Aune und nach Feltre 19 km, 6 Stunden Gehzeit

Der Dolomiten Höhenweg Nr. 2 erfordert ein hohes Maß an Kondition und Ausdauer. Sie sollten den Weg nicht ohne entsprechende Vorbereitung und Ausrüstung angehen.