Lust auf Sonne, perfekt geshapte Obstacles und jede Menge Spass? Dann ist der Funpark Plose genau das Richtige für euch. Das Set-Up ist heuer so gut wie noch nie und der Funfaktor ist gewaltig gestiegen. Am 12.02.2012 wollten wir uns selbst davon überzeugen und schauten uns gemeinsam mit den Rodeo Riders an, was der Funpark Plose so alles kann.
Südtiroler Parks sind im Allgemeinen vom Wetter verwöhnt, aber besonders der Funpark Plose kann sich nicht beschweren. Nahezu jeden Tag Sonnenschein und tolle Bedingungen zum Shredden – da geht einem schon das Herz auf. Zusätzlich wird der Park vom Peitlerkofer und der Geislerspitze umringt, was für ein einzigartiges Panorama sorgt. Das alles darf Parkdesigner Cody Ferris jeden Tag genießen und er hat mit seinen Shapern in der heurigen Saison ganze Arbeit geleistet. Das nutzten die Rodeo Riders aus und verbrachten beim Parkcheckout am 12.02.2012 einen herrlichen Shred-Day im Funpark Plose. Bei dieser Gelegenheit schnappten wir uns gleich Cody für ein kurzes Interview.
Hey Cody, du bist schon längere Zeit Parkdesigner im Funpark Plose. Was ist heuer anders als die letzten Jahre?
Ja, ich bin jetzt seit 3 Jahren hier und ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass wir heuer den besten Park haben. Das ist wie mein Baby … wir haben wirklich hart gearbeitet um so ein cooles Set-Up anbieten zu können.
Beschreib uns doch mal kurz das Set-Up bzw. was es Besonderes im Park gibt.
Das Besondere am Funpark ist eigentlich der Variantenreichtum. Die Rider haben die Möglichkeit sehr viele verschiedene kreative Lines zu fahren, von Easy bis Pros ist alles dabei. In der Easy Line stehen einige kleinere Jumps, eine Wellenbahn und Funboxes. Ziemlich easy, aber ich bin mir sicher, dass sowohl Beginner als auch Pros, Jibber und Jumper viel Spass haben. In der Pro Line kann dann richtig Gas gegeben werden. Wir haben massive Jumps mit bis zu 16 Metern und Kinked Rails für alle erfahreneren Rider. Beide Lines treffen sich dann bei der Hälfte des Parks und dann geht’s direkt ab in den Jib Garden. Da haben wir natürlich auch darauf geachtet, dass für jedes Niveau das Richtige da ist.
Kannst du uns noch zusammenfassen wie das Parkcheckout am 12.02.2012 gelaufen ist?
Wir hatten mit den Rodeo Riders super viel Spass und sie haben tolle Tricks auf den Rails und Kickern gezeigt. Es war cool ihnen zu zusehen und das Wetter hat natürlich auch perfekt mitgespielt.
Bei diesen Infos kann man ja gar nicht anders, als Snowboard oder Ski einzupacken und in den Funpark Plose zu starten. Um euch ein wenig vorzubereiten, verraten wir euch noch das genaue Set-Up: beginnen wir einmal bei den Boxen, denn dort warten auf euch eine 10m Double Kinked Box, eine 9m Flat Rainbow Box, eine 7m Flat Kinked Box, eine 7m C-Box, eine 4m Flat Box, eine 3m Flat Box, eine 7m T-Kinked Box, eine 9m Roller Coaster Box und eine 5m Soft-Rainbow-Box. Bei den Jibs, Rails und Special Obstacles stehen für euch einen 3m und 4m Picknick Table, ein Old Funpark Sign Jib, eine 2m Iron Pipe, eine 3m Tree-Trunk Spine, ein 0,5m und 1m Wood Stump Jib, ein Plastic Jib Barrel, ein 10m Double Kinked Rail, ein 10m Flat Rail, ein 8m Double Pipe Rail, ein 5m Double Pipe Rail, eine 5m Plastic Pipe und ein Cheese Wedge bereit.
Mehr Gründe braucht man wohl nicht für einen perfekten Shred-Day im Funpark Plose. Wenn ihr aber noch weitere Infos braucht, dann findet ihr alles auf www.dolomitisuperski.com und auf der Facebook Fanpage! Happy Shredventure!
Am letzten Samstag im Januar fanden sich etwa 150 Wirtschaftstreibende vor allem aus dem Brixner Raum an der Bergstation der Kabinenbahn Plose ein, um auf Einladung des Vereins Plosevents einen gemeinsamen Abend zu verbringen. Peter Hinteregger, Präsident von Plosevents bedankte sich bei Lieferanten, Mitarbeitern und Partnern für die Unterstützung und die Treue zur Plose und das Engagement für einen attraktiven Brixner Hausberg. Der in den letzten Jahren gerne zitierte Aufschwung auf der Plose hätte in dieser vielseitigen Zusammenarbeit einen konkreten und kreativen Ausdruck gefunden, wovon sowohl der Berg als auch die Stadt profitiere. Kurze Filme des Brixner Filmemachers Werner Lanz zeigten das Skigebiet von seiner schönsten Seite mit wunderbaren Aufnahmen und faszinierenden Bildern der diesjährigen Skishow. Zum Abschluss verabschiedete das sympathische Maskottchen der Rodelbahn „Rudi“ die Gäste und wünschte den sportlichen Teilnehmern eine gute Rodelpartie ins Tal.
Karl Hornof, Hubert Fink, Franz Perathoner und Peter Sulzenbacher gründeten im Herbst 1962 die Skischule Plose und legten damit den Grundstein für eine der ältesten Skischulen im Land. Übrigens, zu den Pionieren in der Zeit vor der Gründung zählten auch der äußerst engagierte Ernst Cimadom und Sebastian Oberhofer. Eine besondere Erwähnung verdient auch Franco Titton: Er ist seit Beginn der Skischule dabei und heute noch aktiv!
Die Idee zu einer Skischule wurde im Hotel Kreuztal der Familie Erler geboren, das damals europaweit einen hervorragenden Ruf genoss. Die Hotelgäste fragten nach Skiinstrukteuren und so wurde aus einer touristischen Notwendigkeit ab 1962 auch ein offi zieller Service. Auch die einheimische Bevölkerung nahm dieses neue Angebot mit Begeisterung an: Bereits Mitte der 1960er Jahre organisierte die Skischule in Zusammenarbeit mit dem Wintersportverein Brixen und dem Skiclub Fana während der Weihnachtsferien Kinderskikurse.
Zirka 250 Kinder wurden damals noch mit dem Bus bis nach Palmschoß und bis zur Skihütte gebracht. Heute starten die sogenannten „Nikolauskurse“ bereits Anfang Dezember und sind nach wie vor sehr gut besucht. Im Rahmen dieser erfolgreichen Zusammenarbeit erbrachte die Skischule einen wertvollen Beitrag in der Jugendarbeit und für den Rennsport. Gar einige junge Brixner und Brixnerinnen, die ihre Betreuung auf der Plose genossen, sind bis in die Nationalmannschaft aufgestiegen. Das hängt sicher auch mit der nach wie vor sehr guten Ausbildung zusammen, die den Skilehrern höchstes Können und umfangreiches Wissen abverlangt. Anfänglich wurden die Damen zu sogenannten „nurses“, Kinderbetreuerinnen ausgebildet, doch da sie de facto überall dort einsprangen, wo sie gebraucht wurden, passte sich bald auch die Ausbildung an. Davon weiß auch Brigitte Fink zu berichten. Sie wurde als erste Frau 1963 in die Skischule aufgenommen.
Dank hervorragender Ausbildung baut die Skischule auf Qualität und Sicherheit und ebnet sich so den Weg zum Erfolg.
Die sehr gute Ausbildung führte auch dazu, dass einzelne Skilehrer über die Skischulaktivität hinauswuchsen. So gingen aus der Skischule Plose zum Beispiel Skifahrergrößen wie Erwin Stricker, Adolf Grünfelder, Roberta Pergher, Manuel und Alexa Coppola und Barbara Kleon hervor. Hubert Fink, Gründungsmitglied, war Konditionstrainer der italienischen Nationalmannschaft, Ausbildungsleiter der Skilehrer Italiens und verantwortlich für den Nationalen Skilehrplan und Präsident des internationalen Skilehrerverbandes ISIA. Claudio Zorzi, viele Jahre nicht nur Skilehrer sondern auch Skischulleiter ist heute Präsident der Berufskammer der Südtiroler Skilehrer. Nicht zu vergessen sind die Leistungen von Hermann Ellemunt und Martin Messner, beide Europa- und Junioreneuropameister im Grasski. Martin Messner ist heute Rennkoordinator von PLOSEVENTS, dem ehemaligen Gaudi Team und kümmert sich um die Organisation von Rennveranstaltungen auf der Plose.
Hauptakteur bei den Italienmeisterschaften1971
Ein Highlight für die Skischule waren die Italienmeisterschaften im alpinen Skisport 1971. Karl Hornof, Adolf Grünfelder und Hubert Fink, allesamt Skilehrer der Skischule Plose, waren die technischen Leiter für die Wettbewerbe und sorgten für spannende Rennen.
Skischule heute
Seit 2007 leitet Paul Prader die Ski- und Snowboardschule Plose und koordiniert über 40 Skilehrer und Assistenten. Die Skischule bietet neben Ski- und Snowboardkursen auch alternative Sportarten an. Jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag werden Wanderungen mit den Schneeschuhen durchgeführt und
erstmals auch Einführungskurse fürs Rodeln.
Paul Prader: „Skilehrerinnen und Skilehrer zeichnen sind heute durch ihre Vielseitigkeit aus. Man spricht auch von Schneesportlehrerinnen und -lehrern. Nicht zu vergessen ihre Rolle als Animateure bzw. Motivationstrainer, die ebenso zu einem tollen Wintererlebnis beiträgt.“
Seit ihrer Einführung im November 2009 gründet die neue Marke in der engen Verbindung von Stadt und Berg und steuert ihre hohe Attraktivität gezielt durch innovative und publikumswirksame Aktionen.
Hand aufs Herz: Bestens präparierte Pisten findet man in Südtirol in fast jedem Skigebiet (weiterlesen…)
Der neue RossalmliftIm Spätsommer wurden der alte Rossalmlift und der legendäre Heinilift abgetragen, um dem neuen, automatischen Sechsersessellift mit Haube Platz zu machen. Der neue Lift ist 1100m lang, hat eine Förderleistung von 1800 Personen pro Stunde und führt vom Ploseboden bis auf die Pfannspitze.
Der alte Rossalmlift war 25 Jahren in Betrieb und aufgrund seiner relativ langen Auffahrtszeit und seiner ausgesetzten Bergstation auf 2.500m Meereshöhe den neuen (weiterlesen…)
Familiensonntag auf der PloseBereits zum 2. Mal in Folge fand in diesem Jahr ein Familiensonntag am Brixner Hausberg statt. Nach der anstrengenden Hitze der vergangenen Wochen hatten bei angenehm kühlen Temperaturen zahlreiche Familien den Weg auf die Plose gefunden.
Die Zweigstelle St. Andrä des Katholischen Familienverbands Südtirols unter der Leitung von Ingrid Prosch Schatzer gelang es in Zusammenarbeit mit den Hüttenwirten ein (weiterlesen…)
Der Rundwanderweg WoodyWalkIm Sommer 2010 wird der Rundwanderweg von Kreuztal zur Rossalm für Familien nun noch attraktiver gestaltet. Dafür wird eine neue Wegschleife trassiert, die kurz nach der alten Rossalm direkt zur neuen Rossalm führt. Der gesamte Rundwanderweg kann somit mit dem Kinderwagen befahren werden.
Entlang des Weges, der seinen Beginn kurz nach dem Gasthof Geisler hat und von dort über die Almwiesen Richtung Südosten führt, finden sich auch in diesem Jahr neue Attraktionen. Es werden Riesenstolpersteine angelegt, die weniger zum Drüberstolpern als vielmehr zum darauf herumturnen einladen. Da die Riesenliege so gut angekommen ist, möchten wir noch weitere aufbauen. (weiterlesen…)